Geboren im Jahr 1942 in Wien, widmete sich Walter Bernhardt in den 1970er Jahren intensiv der Fotografie als künstlerischem Ausdrucksmittel. Besonders interessierten ihn dabei jene Facetten Wiens, die abseits des öffentlichen Interesses lagen – etwa Hinterhöfe, Friedhöfe, Mauergedichte und andere stille Orte der Stadt.

1974 wurde er von Otto Breicha zur Ausstellungsreihe Kreative Fotografie in Österreich eingeladen, die in Bregenz, Graz und Wien (1974/75) gezeigt wurde. Zudem veröffentlichte die Literaturzeitschrift Protokolle mehrere seiner Foto-Essays (Ausgaben 1/75, 2/77 und 2/79).

Im selben Jahr nahm er am Fotowettbewerb Wien – gesehen in der künstlerischen Fotografie, ausgeschrieben von der Zentralsparkasse Wien, teil – und wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Weitere fotografische Arbeiten erschienen 1974/75 im Spectrum, dem Kulturteil der Tageszeitung Die Presse.

1975 war seine Ausstellung Bregenz sehen in Bregenz und Graz zu sehen, 1977 folgte die Schau Fragmente in der Ganggalerie im Grazer Rathaus.

Eine besondere Würdigung erfuhr sein Werk schließlich durch die Aufnahme in den Sammelband Österreichische Fotografie seit 1945 (Pustet Verlag, 1989), herausgegeben von Margit Zuckriegl und Otto Breicha.

Ausstellungen Tummelplatz Galerie
Erinnerung an gestern - Wien 1970 - 1977 - 3.7. - 31.7.2025




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